Ein Ja in Graubünden und Glarus zum Stromgesetz – Gesundheitsvorlagen haben keine Chance
Im Stream zu sehen: Alle Stimmen und Reaktionen zu den Wahl- und Abstimmungsergebnissen auf TV Südostschweiz.
Die Ergebnisse aus der Südostschweiz zu den nationalen Vorlagen liegen vor.
So hat Graubünden abgestimmt
Das Bündner Stimmvolk steht hinter dem Stromversorgungsgesetz. Dies mit 65,20 Prozent Ja-Stimmen. Fast in allen Gemeinden fand die Vorlage Zustimmung. Nur in fünf Gemeinden gab es ein Nein – Küblis, Rothenbrunnen, Rongellen, Schmitten und Avers. Das zeigt auch folgende Grafik:
Anita Mazzetta, Präsidentin der Grünen Graubünden, zeigte sich ob dem Resultat zufrieden. «Ich habe aber mit noch einer deutlicheren Zustimmung gerechnet», sagte Mazzetta gegenüber TV Südostschweiz. «Auch aus der Sicht des Umweltschutz' kann man hinter zahlreichen vorliegenden Projekten stehen», so Mazzetta weiter.
Weniger Zustimmung fanden bei den Bündner Stimmberechtigten die anderen drei Vorlagen. Am deutlichsten abgelehnt wird die Volksinitiative «Für Freiheit und körperliche Unversehrtheit» mit 74,61 Prozent Nein-Stimmen.
67,34 Prozent lehnen die Kostenbremse-Initiative ab und 66,58 Prozent die Prämien-Entlastungs-Initiative.