Kaspar Marti erhält den Glarner Kulturpreis
Kaspar Marti verdient diese Auszeichnung in mehrfacher Hinsicht als Vordenker, Initiator und Macher, der sich nicht scheut, auch einmal anzuecken.» Das schreibt der Regierungsrat zum Glarner Kulturpreis 2019. Im jüngsten Bulletin heisst es weiter: «Der leidenschaftliche und selbstlose Einsatz für Kunst und Kultur zieht sich als roter Faden durch das stets vorwärts gerichtete, jahrzehntelange Engagement von Kaspar Marti.» Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 20 000 Franken dotiert.
Engagiert für Glarner Kunst und Kultur
Als Präsident des Glarner Kunstvereins ist es Marti gelungen, das Kunsthaus Glarus mit einer professionellen Leitung und garantierter Programmfreiheit überregional bekannt zu machen und es als Institution für die junge Kunst im nationalen und internationalen Kontext zu positionieren.
«Im Rahmen des Glarner Architekturforums, des Glarner Industriewegs oder von Kulturaktiv setzte und setzt er sich erfolgreich für die Vermittlung der Glarner Bau- und Industriekultur ein», so der Regierungsrat weiter.
Mit der Organisation des Skulpturengartens in der Villa Engi sei es ihm immer wieder gelungen, die eindrückliche Qualität und Bandbreite des glarnerischen Kunstschaffens der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Vermittler in der Gesellschaft
Sich für Kunst und Kultur einzusetzen, sei für Kaspar Marti nicht Selbstzweck, sondern stets verknüpft mit gesellschaftlichem Engagement für die Leute, die Vereine und deren Sache. Ganz speziell zeichnet ihn laut dem Regierungsrat aus, dass er nie sich selber ins Zentrum stellt, sondern immer die Vermittlung der vielfältigen Attraktivität des Glarnerlands und Partizipation der Bevölkerung.