Den Slalom vor der Brust, die Abfahrt im Hinterkopf
Kranjska Gora, 4. März 2018: Als 24. gerade noch für den zweiten Lauf qualifiziert, riskiert Sandro Simonet im zweiten Durchgang alles und prescht mit einem furiosen Lauf auf den achten Schlussrang vor. Es ist sein bis dato mit Abstand bestes Weltcup-Ergebnis.
Mehr als eine Saison ist seit Simonets erster Sternstunde auf der grossen Bühne vergangen und ein weiteres Top-10-Resultat ist dem mittlerweile 24-Jährigen vom Skiclub Lenzerheide-Valbella verwehrt geblieben. Immerhin fuhr Simonet vergangene Saison in seiner Spezialdisziplin Slalom viermal in die Punkteränge. Das Bestresultat feierte er aber in der Kombination von Wengen mit dem 11. Platz. Die Entwicklung von Simonets Punkteausbeute seit er im Weltcup unterwegs ist, zeigt nach oben.
Simonets Punkteausbeute im Weltcup
Nicht nur das Resultat in Wengen ist ein Fingerzeig dafür, dass sich Simonet in den nächsten Jahren zum Allrounder entwickeln könnte. «Ich habe sehr viel Abfahrt, Super-G und Riesenslalom trainiert», sagt Simonet über seine Trainingsgestaltung in der Zwischensaison. Erst seit Mitte Oktober liegt der Fokus wieder stärker auf den Läufen mit den kurzen Skiern.