Wildtiere auf der Fahrbahn: So vermeidet ihr einen Crash und handelt richtig
Der Herbst ist die Jahreszeit, in der die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, unverhofft auf Wildtiere zu treffen, die sich auf der Fahrbahn aufhalten oder diese überqueren. Gerade in der Abend- und Morgendämmerung sei das Wild besonders aktiv, wie der Verkehrsdienst Touring Club Schweiz (TCS) mitteilt. Das Risiko, plötzlich von einem Wildtier auf der Strasse überrascht zu werden, steige nun an. Später, im Winter, komme dazu, dass die Wildtiere regelmässig auf die Strasse laufen, um Salzreste vom Boden aufzulecken. Manche Tiere fänden es sogar bequem, sich auf dem Asphalt zu bewegen. Mit folgenden Tipps vom TCS seid ihr für diese Jahreszeiten gerüstet:
1. Fahrverhalten im Wald anpassen
Insbesondere im Wald muss die Fahrerin oder der Fahrer damit rechnen, dass Wild auf der Fahrbahn auftaucht. «Dies ist heutzutage wahrscheinlicher als früher, weil die Fahrzeuge, auch solche mit Verbrennungsmotoren, immer leiser werden und somit kaum wahrgenommen werden können», so der TCS. Deshalb sollte bei Verdacht auf potenzielle Gefahren durch Wildtiere die Geschwindigkeit verringert und die Aufmerksamkeit erhöht werden. Man sollte sich nicht von Mitfahrenden oder elektronischem Zubehör ablenken lassen.
2. Abblendlicht einschalten
Wenn man auf der Strasse auf ein Reh trifft, sollte man sofort das Abblendlicht einschalten. «Auf keinen Fall das Scheinwerferlicht, das irritiert das Tier», so der Verkehrsdienst. Auch Hupen könne eine Möglichkeit sein, um das Tier zu verscheuchen. Weil die Wildtiere meistens in Gruppen unterwegs seien, müsse jederzeit mit zusätzlichen Tieren gerechnet werden, die plötzlich auf der Strasse auftauchen könnten.