Auf Gleis 1 fahren Blues und Schweizer Rock ein
Die Konzertreihe Gleis 1 findet in diesem März bereits zum siebten Mal statt und hat sich somit fest im Glarner Veranstaltungskalender etabliert. «Wissen kann man so etwas im Vorfeld nie, aber natürlich haben wir darauf gehofft, dass die Konzertreihe bei den Glarnerinnen und Glarnern gut ankommt», sagt Martin Huber vom Organisator GL-Events. Gleis 1 soll laut Huber auch ein kleiner Vorgeschmack auf das Festival Sound of Glarus im August sein. «Quasi ein Warm-up. Früher haben wir die Konzertreihe im Herbst veranstaltet. Aber wir haben gemerkt, dass bei uns im Team nach Sound of Glarus jeweils ein wenig die Luft draussen war. Daher findet Gleis 1 seit nunmehr vier Jahren im Frühling statt.»
Ein reiferes Publikum
Im Vergleich zum Grossevent Sound of Glarus, der eigentlich einem grossen Stadtfest gleichkommt, soll Gleis 1 in ruhigen Bahnen verlaufen. «Wir wollen mit den Bands und den Musikern ein eher reiferes Publikum ansprechen. Aber natürlich sind alle Altersgruppen herzlich im Güterschuppen willkommen», so Huber. Es sei vielmehr ein kultureller Anlass, was auch den Absichten des Güterschuppen-Betreibers entspreche. Änderungen im Vergleich zu den Vorjahren gibt es keine, wie Martin Huber sagt. «Wenn etwas funktioniert, muss man auch nichts ändern», ergänzt er mit einem Lachen.
Wenn etwas funktioniert, muss man auch nichts ändern.»Martin Huber, Mitorganisator
Keine Instrumente
Den Auftakt zur Konzertreihe machen am Donnerstag, 19. März, 77 Bombay Street. Die Schweizer Indie-Rocker sind bereits am Sound of Glarus aufgetreten. «Es gefällt ihnen hier bei uns im Glarnerland sehr gut», so Martin Huber. Im Vergleich zu früheren Auftritten gehen die gebürtigen Basler in purer Form auf Tour. Lediglich akustisch, ohne Schnickschnack und so nah beim Publikum wie möglich. Im Mittelpunkt sollen die vier Stimmen stehen. Einen Tag darauf, am Freitag, 20. März, werden bluesige Klänge den Güterschuppen in Glarus erfüllen. Der Singer und Songwriter Big Daddy Wilson aus Edenton, North-Carolina (USA), tourt seit 25 Jahren und teilt seine Liebe zum Blues mit Menschen rund um den ganzen Erdball. «Auf ihn freue ich mich am meisten, denn die anderen beiden habe ich bereits live gesehen», sagt Huber.