FC Linth 04 im Abstiegskampf: «Es ist kein Kindergeburtstag mehr»
«Wir befinden uns mitten im Abstiegskampf, das kann man nicht schönreden. Das muss jedem bewusst sein», sagt Mario Langer vor dem Rückrundenstart vom Samstag gegen Wettswil-Bonstetten und spricht Klartext. Beim Blick auf die Tabelle in der 1. Liga, Gruppe 3, wird auch schnell bewusst, was der Trainer des FC Linth 04 meint. Lediglich drei Punkte trennen die Glarner Unterländer von einem Abstiegsplatz.
Der gebürtige Molliser steht seit Mitte der Vorrunde an der Seitenlinie des FC Linth 04, er übernahm von Mike Koller. Aber auch unter dem ehemaligen Nationalliga-B-Fussballer bei Glarus und Bellinzona kamen die Glarner Unterländer nicht richtig auf Touren. Es gab sie zwar, die positiven Aspekte im Spiel von Linth, aber letztlich fehlte dem Team die Konstanz.
Im Kollektiv verteidigen
Speziell in der Defensive zeigten sich die Glarner Unterländer anfällig, mit 33 Gegentoren hat Linth 04 die zweitmeisten Gegentore in der Gruppe kassiert. Nur Schlusslicht Gossau mit 44 Gegentreffern ist in dieser Statistik noch schlechter. «In der Vorbereitung haben wir daher den Schwerpunkt in diesem Bereich gelegt, wenn der Gegner in Ballbesitz ist», erklärt Langer.
Aber was heisst das genau? «Wir müssen im Kollektiv besser verteidigen, unsere Defizite in der Defensive waren zu gross», so Langer und erklärt im Detail: «Jeder einzelne Spieler muss über die Bücher. Härter und konzentrierter verteidigen, keine Alibizweikämpfe und mehr für das Team arbeiten», nimmt der 54-Jährige seine Spieler in die Pflicht.