Die Schwänder wollen ihre kleine Badi retten: Dafür brauchen sie aber eine halbe Million Franken
Die gute Nachricht aber vorneweg: Ad-interim-Präsident Tony Arnold sagt: «Die Saison von nächstem Jahr ist schon gesichert.» Das für die Wasserqualität zuständige Amt habe für ein weiteres Jahr grünes Licht gegeben. Dies aber vor dem Hintergrund, dass die Umbaupläne für die Wasserbehandlung bereits konkret seien.
Nun präsentiert die Genossenschaft die Pläne für die Badi und lädt dazu am Donnerstag, 28. November, in die Turnhalle Schwändi ein.
Der Umbau ist dringend und teuer
Das Schwimmbad brauche unter anderem eine neue automatische Anlage zur Wasseraufbereitung, um weiterhin alle Auflagen erfüllen zu können, erklärt Genossenschaftspräsident Arnold. «Dafür muss das Becken mit den nötigen Leitungen ausgestattet werden und es braucht einen Technikraum für Ausgleichsbecken, Pumpen, Filteranlage und weitere Gerätschaften.»
Ein solcher Umbau sei teuer. «Nach den Berechnungen müssen rund 500'000 Franken investiert werden, um den zukünftigen Betrieb unserer Bergbadi zu sichern.» Schwändi hat nicht einmal 500 Einwohnerinnen und Einwohner, macht mehr als 1000 Franken pro Person, wenn alle etwas beisteuern wollten.
Weil die manuelle Chlorierung des Wassers nicht mehr zeitgemäss sei und die technischen und gesetzlichen Vorschriften nicht mehr erfüllt seien, müsse die Genossenschaft nun dringend handeln, erklärt Arnold.
Die Badi-Leute hoffen auf breite Unterstützung
Die Umbaupläne sind bereits konkret, wie Tony Arnold erklärt. «Der Info-Anlass ist damit auch der Startschuss für unsere Spendenaktion.» Die Genossenschaft gehe dafür auf private Spender und Gönnerinnen oder Firmen zu, und die Schwändner hofften auch auf eine gewisse Unterstützung durch die Gemeinde und den Kanton. Je nach Bedarf werde die Genossenschaft auch noch Stiftungen wie etwa die Berghilfe ansprechen.
Wie Arnold sagt, hofft der Vorstand sehr, dass die halbe Million Franken zusammenkommt. Und er sieht die Möglichkeit, noch weitere Kreise anzusprechen: «Wenn noch ein letzter Teil fehlt, würden wir ein Crowdfunding lancieren.»