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«Vals ist kein gespaltenes Dorf»

Der Gemeindepräsident von Vals, Stefan Schmid, wehrt sich gegen den Eindruck, das ganze Dorf sei seit dem Verkauf der Therme zerstritten. Im BT-Interview sagt er, weshalb er auch die geplante Mehrzweckhalle auf gutem Weg sieht.

Blick über den Valser Rhein auf das Areal, wo ein riesiger Park entstehen soll: Gemeindepräsident Stefan Schmid.

Norbert Waser

Seit Investor Remo Stoffel und Pius Truffer Ende August die Zukunftspläne der neu «7132 AG» genannten Besitzerin von Hotel und Therme in Vals präsentiert haben, sind die beim Verkauf der Therme entstan-denen Wunden neu aufgebrochen. Kritisiert werden die Pläne, in Vals 200 Millionen Franken in einen Park nach dem Projekt des japanischen Architekten Tadao Ando und ein neues Luxushotel zu investieren, vor allem aus jenen Kreisen, die die Therme lieber an die Gruppe um dessen Schöpfer, Architekt Peter Zumthor, verkauft hätten.

Mehrzweckhalle nach Bedürfnis

Im Raum steht der Vorwurf, man habe die Abstimmung mit dem Versprechen für eine Dreifachturnhalle gewonnen, die nun in dieser Form nicht realisiert werde. Dieser Darstellung widerspricht Gemeindepräsident Stefan Schmid im BT-Interview. Man habe zuerst die Bedürfnisse abgeklärt und suche nun nach jener Lösung, welche Vals am meisten bringe. Er zweifelt auch nicht daran, dass das von Remo Stoffel für die Halle versprochene Geld fliessen wird. Stefan Schmid sieht sich auch nicht als Präsident einer gespaltenen Gemeinde. «Wenn man von einem Graben spricht, so geht es da mittlerweile um fünf, höchstens zehn Prozent der Bevölkerung», sagte Schmid im Interview.

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