Cun amiaivels salids / Freundliche Grüsse | Pieder Caminada
Jau hai cuntrafatg a la lescha. I n’è betg simpel d’admetter quai publicamain. Ma midar na sa laschi betg pli. Jau hai cuntrafatg a la lescha – ed ussa stoss jau star botta per quai.
Der Job von uns Journalistinnen und Journalisten ist es, einzuordnen, zu erklären, Zusammenhänge aufzuzeigen. Kurz: Orientierungshilfe zu bieten im endlosen Strom der Nachrichten. Wie das geht, zeigt das Beispiel Angelina Jolie.
Am Stammtisch. Koni sitzt mit einem breiten Grinsen vor seinem Rotwein. «Das ist wieder einmal typisch für die Schweiz. Auf Glatteis bewegen wir uns um Klassen besser als auf dem politischen Parkett.» Peter schüttelt den Kopf. «Dieser Erfolg an der Eishockey-WM hat andere Gründe. Auf politischer Ebene lassen wir uns wegen des Bankgeheimnisses schon genug herumschubsen. Auf dem Eis checken wir zurück!»
«Wieso trägst du denn einen Sakko», wollte ich von meinem treuen Untertanen Mirco wissen, als er kürzlich in den Bus einstieg. Normalerweise setzt er nämlich auf die bewährte Kombination aus Pullover und Jeans.
Der Kinofilm zum Bestseller «Nachtzug nach Lissabon» ist ein Erfolg. Er schildert die Situation in Portugal vor der «Nelken-Revolution» vom 25. April 1974, die ich zufällig in Lissabon miterlebte. Buch und Film weckten den Wunsch, das heutige Portugal zu besuchen, fast 40 Jahre danach.
Es ist wieder passiert, und es wird wieder passieren. Acht waren es dieses, über 1000 Tote beim letzten Mal. Und wieder werden Hände in Unschuld gewaschen.
Schwarze Männer hätten mächtige Geschlechtsteile, heisst es. Der afrikanische Penisvergleich hat allerdings nichts mit dem schwarzen Glied zu tun. Und wer sagt, er gehe nach Sansibar, der hat sowieso schon verloren.
Am Stammtisch. Koni hängt seinen tropfenden Mantel an die Garderobe und setzt sich. Lisi bringt ihm einen heissen Punsch und betrachtet die Pfütze, die sich um Konis nasse Schuhe bildet. «Um diese Jahreszeit sitzt man normalerweise am Wasser. Nicht im Wasser.» Peter schlägt lachend die Zeitung auf. «Ich glaube, die grosse Gefahr der Zukunft liegt nicht in der Klimaerwärmung, sondern in der Klimabefeuchtung.»
Mes figl da tschintg onns di manzegnas tut quai ch’el po – e quai er anc senza nauscha conscienza. El è capabel da pretender: «Jau n’hai betg mangià la tschigulatta ch’era en stgaffa», era sche sia bucca è brina fin si sut las ureglias. El ma raquinta da las pli grondas aventuras – inclusiv draguns e pirats – per declerar, pertge ch’el n’è betg vegnì a chasa, cura ch’ils zains han sunà.
So. Zurück in der Zivilisation. Nach vier Tagen Inselleben auf der Nilinsel, die der Kajak-Legende Steve Fisher gehört, die aber von Hollie bewohnt wird, habe ich erstmals wieder Internetzugang. Hier zwei Episoden von der Insel.
Vorletzte Woche hat das «Cabaret» in Zürich seine Pforten geschlossen, noch ein bisschen vorher war es das «Oxa» und davor das «Q» und die «Alte Börse». Diese Woche nun mussten wir erfahren, dass es sich auch im «Encore» und in der «Pfingstweide» bald ausgetanzt hat. Das ist schade, handelt es sich doch bei allen Genannten um spezialisierte, schöne und vor allem etablierte Clubs. Insbesondere das «Cabaret» wird schwer zu ersetzen sein, war es doch so etwas wie der Nachfolger der legendären «Dachkantine».
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