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Nächstes Kapitel im Valser Steinbruchstreit

Die Ortsplanungsrevision für die Wiederinbetriebnahme des umstrittenen Steinbruchs Garlag in Vals ist genehmigt. Ob und wann der Abbau los-gehen kann, ist aber noch offen.

Vals. – Zu einer Erweiterung der Abbauzone im Steinbruch Garlag hatte der Valser Souverän im September 2013 noch Nein gesagt. Auf der gültigen Abbauzone von 1990 hingegen soll der Betrieb wieder aktiviert werden können: Die entsprechende Ortsplanungsrevision wurde am Sonntag an der Urne mit 275:156 Stimmen angenommen. Die Betreiberin, die Valser Naturstein AG Steinbruch Berni, will im dorfnahen Garlag wieder Steine gewinnen können; dazu waren ein Genereller Gestaltungsplan und die Endgestaltung nach dem Abbau zu erlassen.

Erwachsen diese Planungsmittel in Rechtskraft, kann die AG gemäss Gemeindeschreiber Reto Jörger ein Baugesuch für den Abbau einreichen. Das könnte im nächsten Frühling geschehen – falls keine Einsprachen gegen die Ortsplanungsrevision eingereicht werden. Danach muss auch das Baugesuch den üblichen Genehmigungsweg nehmen. Noch ist damit offen, ob und wann der von einer Interessengemeinschaft bekämpfte Steinbruch unter Auflagen auf seiner alten Fläche wieder in Betrieb gehen kann. (jfp)

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