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Die «Revolution am Berg» geht weiter

Die Weisse Arena Gruppe hat die Erfolgszahlen des Geschäftsjahres 2012/13 präsentiert, und neue Projekte – eine Bergstation mit Sicht auf den Zürichsee – angekündigt.

Südostschweiz
18.09.13 - 02:00 Uhr

Die Weisse Arena Gruppe hat gestern mit einem Umsatz von 88 Millionen Franken im Geschäftsjahr 2012/13 das zweitbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte präsentiert. Trotz Herausforderungen wie dem starken Franken gelang es aufgrund der höheren Anzahl Ersteintritte (rund 938 000), den Cashflow um 1,5 Millionen auf 21,1 Millionen zu steigern. Aus dem vergangenen Geschäftsjahr resultiert ein Reingewinn von 2,4 Millionen Franken. Wie CEO Reto Gurtner erklärte, wird weiterhin konsequent in den Ausbau der Infrastruktur am Berg investiert. Nach der Realisierung des «Rockresort» mit einer Investition von 100 Millionen Franken bei der Talstation in Laax hat Gurtner im Rahmen der «Revolu- tion am Berg» in den vergangenen drei Jahren insgesamt 39 Millionen Franken für Infrastrukturen aufgewendet.

Pipe um 200 Meter vergrössert

Die vor drei Jahren geplanten Anlagen, Alp Dado, Treis Pleis und Lavadinas, sind bis auf La Siala bereits umgesetzt: Die neue 10er-Gondel, die den 3er-Sesselift ersetzen soll, wird für die Wintersaison 2014/15 fertiggestellt sein. In Planung ist zudem eine «spektakuläre Bergstation», wie Gurtner erläutert, die in den Fels gebohrt wird und eine Sicht auf Elm und den Zürichsee ermöglicht. Das Panoramafenster erlaubt ebenfalls einen direkten Blick auf das Weltnaturerbe der Tektonikarena Sardona und das Martinsloch. Bei der Talstation, der Alp Sogn Martin, die derzeit der Gemeinde Sagogn gehört, plant Gurtner «ein gutes Restaurant mit lokalen Produkten.» In einem weiteren Schritt werden die Snowparks im Curnius Park ausgebaut, und die bestehende Pipe wird auf eine Länge von 200 Meter vergrössert. (Larissa M. Bieler)

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