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Skigebiete im Linthgebiet kommen mit blauem Auge davon

Der Winter 2013/14 geht als einer der wärmsten in die Annalen ein. Entsprechend mässig fällt die Bilanz der Skiorte der Region aus.

Südostschweiz
17.03.14 - 18:47 Uhr

Uznach. – Die Skisaison in der Region ist gelaufen. In Amden waren die Lifte Arvenbüel und Leistkamm vergangene Woche zum letzten Mal in Betrieb. Im Atzmännig haben die Anlagen bereits vor zwei Wochen für Skifahrer und Snowboarder geschlossen. Die Lifte Oberholz-Farner und Bildhaus auf dem Ricken hatten schon Mitte Februar den Betrieb eingestellt.

Nach einem der wärmsten Winter seit 150 Jahren heisst es sowohl in Amden als auch im Atzmännig: «Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen.» 

In Amden hat die neue Beschneiungsanlage im Arvenbüel die Saison halbwegs gerettet. «Dank Kunstschnee konnten wir dort den ganzen Winter durch fahren», erklärt Heinz Wickli, Verwaltungsratspräsident der Sportbahnen Amden.

Nur halb so viele Billette verkauft

Wo kein Kunstschnee lag, etwa im Bärenfall und beim Sessellift Mattstock, standen die Anlagen fast den ganzen Winter still. Eine detaillierte Bilanz steht in Amden noch aus. Genaue Zahlen habe man erst nach der Abrechnung Ende März, sagt Wickli.

Im Atzmännig hielt man sich mit 74 Betriebstagen dank Schattenlage achtbar. Gegenüber dem Vorjahr wurden aber nur halb so viele Skipässe verkauft, wie Geschäftsführer Roger Meier erklärt. Ebenso mager fällt die Bilanz bei den Kleinbetrieben der Region aus. (pb)

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