Schwieriger Winter für Bündner Bergbahnen
Die Bündner Bergbahnen konnten im März ihre Ersteintritte im Vorjahresvergleich um zehn Prozent steigern. Im gesamten Winter liegt die Gästeanzahl bislang um ein Prozent unter dem Ergebnis des Vorwinters.
Die Bündner Bergbahnen konnten im März ihre Ersteintritte im Vorjahresvergleich um zehn Prozent steigern. Im gesamten Winter liegt die Gästeanzahl bislang um ein Prozent unter dem Ergebnis des Vorwinters.
Lenzerheide. – Für die Wintersaison 2010/11 erwartet der Verband Bergbahnen Graubünden bei den Ersteintritten einen Rückgang von bis zu fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Gemäss den von Bergbahnen Graubünden bei 46 Bergbahnunternehmen erhobenen Daten weist das kumulierte Ergebnis der Anzahl Gäste per Ende März gegenüber dem Vorjahr ein Minus von einem Prozent aus. Dies obwohl die Ersteintritte im März gegenüber dem Vorwinter um zehn Prozent gestiegen sind.
Beschneiung rettet Winter
Wie die Organisation Bergbahnen Graubünden weiter mitteilte, werden die bereits sommerlichen Temperaturen und der späte Ostertermin die April-Ergebnisse belasten. Die Auswirkungen auf die Umsätze des gesamten Winters lassen sich erst nach Ende der Wintersaison beurteilen.
«Die Möglichkeiten der technischen Beschneiung haben Graubünden bis jetzt den Winter gerettet. Ich hoffe, dass unsere Gäste trotz der späten Ostern bei uns die Sonne und warmen Temperaturen geniessen und das Winterergebnis das Minus von fünf Prozent nicht übersteigt», wird Silvio Schmid, Präsident Bergbahnen Graubünden, in der Mitteilung zitiert. (so)
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