Schertenleib will nicht an Preisen schrauben
Trotz rückläufiger Wintergäste sieht Carlo Schertenleib von der Davos Klosters Bergbahnen AG keinen Grund, die Preise auf den Bergen zu senken.
Trotz rückläufiger Wintergäste sieht Carlo Schertenleib von der Davos Klosters Bergbahnen AG keinen Grund, die Preise auf den Bergen zu senken.
Davos. – Die Übernachtungszahlen in Davos gehen im Winter seit Jahren zurück, die Zahl der Wintersportler nimmt ab. Von einem Niedergang des Wintertourismus könne man nicht sprechen, sagt Carlo Schertenleib im Interview mit der «Südostschweiz». Billige Gäste gibt es für den Verwaltungsratspräsidenten der Davos Klosters Bergbahnen AG nicht, an den Preisen will er nichts ändern.
Für die Zweitwohnungsinitiative
Der grösste Aktionär des Bergbahnunternehmens gibt offen zu, dass er für die Zweitwohnungsinitiative gestimmt hat: «Ich habe nichts gegen Bautätigkeit, aber etwas gegen leerstehende Zweitwohnungen.»
Schertenleib stellt sich im Übrigen klar hinter eine Kandidatur von Graubünden für die Olympischen Winterspiele 2022. Die Risiken sieht er allerdings in einem finanziellen Verlust. Und sollte nicht an nachhaltigen Spielen festgehalten werden, wertet er das Vorhaben als chancenlos. (bez)
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