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Schertenleib will nicht an Preisen schrauben

Trotz rückläufiger Wintergäste sieht Carlo Schertenleib von der Davos Klosters Bergbahnen AG keinen Grund, die Preise auf den Bergen zu senken.

Südostschweiz
08.09.12 - 09:00 Uhr

Davos. – Die Übernachtungszahlen in Davos gehen im Winter seit Jahren zurück, die Zahl der Wintersportler nimmt ab. Von einem Niedergang des Wintertourismus könne man nicht sprechen, sagt Carlo Schertenleib im Interview mit der «Südostschweiz». Billige Gäste gibt es für den Ver­waltungsratspräsidenten der Davos Klosters Bergbahnen AG nicht, an den Preisen will er nichts ändern.

Für die Zweitwohnungsinitiative

Der grösste Aktionär des Bergbahnunternehmens gibt offen zu, dass er für die Zweitwohnungsinitiative gestimmt hat: «Ich habe nichts gegen Bautätigkeit, aber etwas gegen leerstehende Zweitwohnungen.»

Schertenleib stellt sich im Übrigen klar hinter eine Kandidatur von Graubünden für die Olympischen Winterspiele 2022. Die Risiken sieht er allerdings in einem finanziellen Verlust. Und sollte nicht an nachhaltigen Spielen fest­gehalten werden, wertet er das Vorhaben als chancenlos. (bez)

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