Reiche Russen im Kantonsspital Chur?

Die Suche nach neuen Märkten treibt die Spitäler weit herum. Eine 20-köpfige russische Delegation besuchte letzte Woche das Kantonsspital Graubünden.

Ein Helikopter fliegt beim Kantonsspital Graubünden vorbei.

Bild: Marco Hartmann

Chur. – Lassen sich künftig nicht nur Glarner aufgrund der Kooperation von Glarus mit dem Kantonsspital Graubünden in Chur behandeln, sondern auch reiche Russen? Wie das Regionaljournal Ostschweiz berichtete, besuchte letzte Woche eine russische Delegation das Kantonsspital Chur, um sich das Angebot präsentieren zu lassen und Fragen zu beantworten.

Der Hintergrund: Ärzte, Klinikbetreiber und russische Beamte wollen in Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital einen neuen Markt aufbauen. Vermögende Russen sollen sich für bestimmte Eingriffe in Chur behandeln lassen können.

Bachmann: «Ein attraktives Feld»

Das Spital erhofft sich davon neue Einnahmen. Wie Arnold Bachmann, CEO Kantonsspital Graubünden, im Interview erklärt, habe das Zentrumsspital im grössten Tourismuskanton immer schon viele ausländische Patienten behandelt. Mit der Behandlung von vermögenden Russen könne sich das Kantonsspital «ein attraktives Feld» erschliessen. (ckm)

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 23.01.2012, 10:55 Uhr
  • Webcode: 1343382

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