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LTE kommt auch nach Graubünden

Nach dem Pilotprojekt in sieben Tourismusregionen sowie den Städten Bern und Zürich startet die Swisscom LTE an 26 Orten. Darunter auch in den drei Bündner Gemeinden Davos, Pontresina und St. Moritz.

Südostschweiz
28.11.12 - 14:50 Uhr

Chur. – Basel, Bern, Biel, Crans-Montana, Freiburg, Genf, Grindelwald, Gstaad, Interlaken, Lausanne, Leukerbad, Locarno, Lugano, Luzern, Sass Fee, Sion, St. Gallen, Thun, Wengen, Winterthur, Zermatt, Zug und Zürich. Aber auch die Bündner Gemeinden Davos, Pontresina und St. Moritz sind Pilotgemeinden der Swisscom für die neue Mobilfunkgeneration LTE fürs breite Publikum («suedostschweiz.ch» berichtete).

Damit werden höhere Geschwindigkeiten bei Surfen geboten. Das Nachsehen haben vorerst iPhone-Besitzer und Prepaid-Kunden. Apple werde erst im Januar oder Februar ein Software-Update bringen, damit auch iPhones und iPads LTE nutzen könnten, sagte Swisscom-Privatkundenchef Christian Petit vor den Medien. Zum Start der neuen Mobilfunkgeneration stünden vier Smartphones und ein USB-Stick für Laptops zur Verfügung. Diese können ab Donnerstag mit maximal 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) Filme oder Musik herunterladen. Bisher beträgt das Höchsttempo auf dem Mobilfunknetz 42 Mbit/s.

Vorerst 20 Prozent der Bevölkerung

Die Realität sieht allerdings anders aus: Für 80 Prozent der bisherigen Handys wie beispielsweise für das iPhone 4S ist bereits bei 14,4 Mbit/s Schluss, wie der der Leiter der Mobilnetzentwicklung sagte. Im Durchschnitt über einen Tag gemessen stünden den Kunden an belebten Orten 3,5 bis 5,5 Mbit/s zur Verfügung. Neben der höheren Geschwindigkeit biete LTE eine viel kürzere Reaktionszeit. Das sei wichtig für alle Live-Anwendungen wie beispielsweise TV auf dem Tablet-Computer, erklärte Petit. Zudem biete LTE mehr Kapazität, womit das Mobilfunknetz viel mehr Daten übertragen könne.

Damit kommen 20 Prozent der Bevölkerung in den Genuss der neuen Mobilfunkgeneration. «In einem Jahr werden wir 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung abdecken können», sagte Petit. Gleichzeitig werde die bisherige Mobilfunktechnik HSPA ausgebaut, die dann praktisch überall in der Schweiz zur Verfügung stehen soll. (sda/so)

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