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Grosser Krach um Davoser Alexanderhausklinik

Seit Dezember 2010 wird die ehemalige Davoser Alexanderhausklinik als 3-Stern-Hotel geführt. Weil keine Miete bezahlt worden sei, wurde der Hotelbetreiberin gekündigt. Diese wehrt sich und will den Betrieb weiterführen.

Südostschweiz
27.09.11 - 21:02 Uhr

Davos. – Bereits per Ende Juli wurde der Luzerner Swiss Hospitality Industries Holding AG (SHI) als Betreiberin des Hotels in der Davoser Alexanderhausklinik gekündigt. Als Grund führt die Gebäudeeigentümerin, die SPI Real Estate AG, an, dass nie Mietzinsüberweisungen erfolgt seien. Unterdessen wurde gegen die SHI eine Betreibung über mehrere Hunderttausend Franken eingeleitet. Die SHI hat sowohl die Betreibung als auch die Kündigung angefochten.

SHI hält an Plänen fest

Mittlerweile hat die SPI Real Estate AG beim Bezirksgericht Prättigau/Davos ein Ausweisungsverfahren eingeleitet. Seitens der SHI wird bestritten, dass keine Miete bezahlt worden ist. Die ehemalige Alexanderhausklinik wird mit provisorischer Bewilligung der Gemeinde Davos als Hotel betrieben. Um das Gebäude definitiv als Hotel nutzen zu können, wollte die SHI zwei Millionen Franken in den Ausbau investieren und rund 100 Arbeitsplätze schaffen. An diesen Plänen hält die SHI weiterhin fest. (béz)

Mehr in der «Südostschweiz» vom Mittwoch.

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