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Die Wintersaison wird im Minus enden

Die Bündner Bergbahnen haben diesen Winter bisher deutlich weniger Gäste be­fördert. Und das Minus ist bereits nicht mehr wettzumachen.

Südostschweiz
20.02.12 - 07:30 Uhr

Chur. – Wären es die Schneeverhält­nisse allein, welche für das Winter­geschäft ausschlaggebend wären, in der Tourismusbranche müsste eitel Freude herrschen. Seit Dezember ­haben alle Skigebiete in Graubünden ununterbrochen perfekte Pisten bieten können. Schnee gab und gibt es so viel wie seit vielen Jahren nicht mehr.

Bis über ein Fünftel weniger Einnahmen

Doch trotz Frau Holles grosszügiger Hand: Die meisten Bergbahnen werden die laufende Saison mit merklich weniger Einnahmen abschliessen. Der Dachverband Bergbahnen Grau­bünden veranschlagt die bisherigen Einbussen gegenüber der Vorjahres­periode je nach Unternehmen auf bis zu über ein Fünftel. Diese Rückstände seien bis zum Ende der Saison nicht mehr aufzuholen.

Weniger Gäste auch im Gastgewerbe

Auch viele Bündner Hoteliers und Restaurateure haben offenbar weniger Gäste zu bedienen. Als Gründe ­für den schlechteren Geschäftsgang werden der starke Franken, häufig schlechtes Wetter und die grosse Kälte genannt. (han)

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