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Beschneite Fläche steigt in Graubünden um 13 Hektaren

Das Wettrüsten am Berg geht weiter. In der kommenden Saison finden die Wintersportler in Graubünden insgesamt 871 Hektaren beschneiter Pistenfläche vor. Das sind 13,5 Hektaren mehr als im vergangenen Winter.

Südostschweiz
09.11.11 - 08:10 Uhr

Chur. – 13, 5 Hektaren, 135 000 Quadratmeter oder 19 Fussballfelder beträgt der Zuwachs an beschneiter Pistenfläche in Bündner Skigebieten in der Wintersaison 2011/2012. Wurden in der vergangenen Saison insgesamt noch 858 Hektaren künstlich beschneit, werden es im kurz bevorstehenden Winter total 871,5 Hektaren sein.

Das entspricht gemessen am gesamten Pistenangebot Graubündens rund 34 Prozent. Von den neu beschneiten Flächen entfallen 10,8 Hektaren auf das Gebiet der Weissen Arena in Flims-Laax-Falera und 2,7 Hektaren auf das Skigebiet von Zuoz.

«Immer noch ein Nachholbedarf»

Die Daten zur künstlichen Beschneiung werden jährlich vom kantonalen Amt für Raumentwicklung erhoben. Zum Vergleich: Im Jahr 1990 wurden kantonsweit 75 Hektaren künstlich beschneit.

Die beschneite Fläche ist demnach in 21 Jahren auf das Elffache angestiegen. Trotzdem: «In Graubünden besteht im Vergleich zu anderen Skiregionen im Alpenraum immer noch ein Nachholbedarf», sagt Silvio Schmid, Präsident der Dachorganisation Bergbahnen Graubünden. (so)

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