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Pizolbahnen brauchen Kunstschnee und Geld

Die wirtschaftliche Lage der Pizolbahnen in Bad Ragaz und Wangs ist angespannt: Das strukturelle Defizit beträgt jährlich 600'000 Franken. Nach diversen Gesprächen liegt nun ein Sanierungskonzept vor.

Südostschweiz
08.03.17 - 11:42 Uhr
La Quotidiana
Blick von Pardiel ins Tal.
Blick von Pardiel ins Tal.

Die Geschäftsentwicklung der Pizolbahnen AG mit Zubringern aus Bad Ragaz und Wangs entsprach in den vergangenen Jahren nicht den Erwartungen. Schwierige Wetterbedingungen, milde/späte Winter, der starke Franken und die gedämpfte Konsumstimmung geben die Bahnen in einer Mitteilung als Gründe für das strukturelle Defizit an. Dieses beträgt seit der Saison 2013/14 jährlich 600'000 Franken, heisst es weiter. Ein gewichtiger Grund sei zudem die nicht ausreichende technische Beschneiung.

Aus diesen Gründen beschloss der Verwaltungsrat um den früheren Joner Gemeindepräsidenten und St. Galler Regierungsrat Präsident Josef Keller, das Unternehmen zu sanieren. Mit dem Kanton St. Gallen wurde eine Auslegeordnung erstellt und zwei Gutachten in Auftrag gegeben; eines zur strukturellen Situation und eines zur finanziellen Lage. Daraus wiederum entstand ein Sanierungskonzept. Auch eine finanzielle Beteiligung der miteinbezogenen Gemeinden wird beraten. Und nicht zuletzt soll die zweite Etappe der Beschneiungsanlage am neuen Sessellifts Schwamm finanziert werden. (so)

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