Bündner Pistenfahrzeuge werden umweltfreundlicher
Rund 270 Pistenmaschinen stehen bei den Bündner Bergbahnen im Einsatz, um die rund 2‘000 Pistenkilometer zu präparieren. Dabei verschmutzen sie immer weniger die Umwelt.
Rund 270 Pistenmaschinen stehen bei den Bündner Bergbahnen im Einsatz, um die rund 2‘000 Pistenkilometer zu präparieren. Dabei verschmutzen sie immer weniger die Umwelt.
Fast die Hälfte der Bündner Pistenmaschinen hat einen Partikelfilter. Das geht aus dem Jahresbericht von Bergbahnen Graubünden hervor. Dank politischem Einsatz werden die Pistenfahrzeuge künftig teilweise von der Mineralölsteuer befreit, schreibt das Bündner Tagblatt in der Ausgabe vom Samstag. Die Teilrevision des entsprechenden Gesetzes trat am 1. Oktober in Kraft. Wie wichtig dieser Einsatz auf politischer Ebene ist, zeigte sich bei der geplanten Einführung einer technisch gar nicht umsetzbaren Partikelfilterpflicht.
Wie die Statistik zeigt, werden die Pistenfahrzeuge auch so immer sauberer. Waren im Geschäftsjahr 2009/10 erst zwölf Prozent der Pistenmaschinen mit umweltfreundlichen Technologien ausgerüstet, sind es gemäss Bericht 2015/16 bereits über 42 Prozent. 65 Maschinen sind mit einem Dieselpartikelfilter ausgerüstet, fünf Fahrzeuge sind mit Filter ausgerüstet und werden dieselelektrisch angetrieben und verbrauchen 20 Prozent weniger Treibstoff. 45 Maschinen verfügen über ein Abgasrückgewinnungssystem. Ab voraussichtlich 2018/19 werden Partikelfilter Standard sein.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.