Laax: Aktionäre gehen leer aus
Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte schrieb die Weisse Arena Gruppe im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Verlust. Die Aktionäre verzichteten am Donnerstag an der Generalversammlung einstimmig auf eine Dividende. Im Gegenzug teilte Laax-Chef Reto Gurtner mit den Aktionären seine Vision.
Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte schrieb die Weisse Arena Gruppe im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Verlust. Die Aktionäre verzichteten am Donnerstag an der Generalversammlung einstimmig auf eine Dividende. Im Gegenzug teilte Laax-Chef Reto Gurtner mit den Aktionären seine Vision.
1,1 Millionen Franken Verlust im Geschäftsjahr 2015/16. Für die Weisse Arena Gruppe war insbesondere der zurückliegende Winter einer zum Vergessen. Wegen des starken Frankens und der schlechten Witterung resultierte am Ende ein Rückgang von 257'000 Ersteintritten gegenüber dem Rekordjahr 2012/13. «Das ist ein miserables Resultat», sagte der Präsident der Gruppe, Reto Gurtner, vor den über 500 Aktionären im «Rocks Resort» in Laax.
Die Schweiz sei zu teuer und zu bürokratisch geworden, stellte Gurtner fest. Das Heil sucht der Vordenker der Branche in der digitalen Revolution. So setzt er unter anderem grosse Hoffnungen in die kürzlich lancierte App Laax Inside. Doch auch Einsparungen kündigte er an. Eine Idee ist, dass in Laax in Zukunft an Tagen mit schlechtem Wetter und wenig Gästen auch nicht alle Anlagen in Betrieb sein werden. «Dafür könnten wir dem Gast, dem wir ja dankbar sein können, einen Wertgutschein überreichen.» (bcm)
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