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Wann greift Davos für Schnee in die Kasse?

Die Gemeinde Davos wird sich über kurz oder lang mit der Frage befassen müssen, ob sie sich an der Finanzierung von Beschneiungsanlagen beteiligt. Der Trend geht auch in Graubünden dahin, dass die Bergbahnen die finanzielle Last der Beschneiung nicht mehr alleine tragen müssen.

Südostschweiz
25.08.13 - 21:30 Uhr

Davos. – «Beschneiung ist heute mehr und mehr Service public, da ohne Schneesicherheit der gesamte Wintertourismus inexistent wird und zum Erliegen kommt», hält der Rinerhorn-Verwaltungsrat im Geschäftsbericht 2012/2013 fest. Wenn sich die Situation im Wintersporttourismus nicht markant verbessert, steht die Davoser Bergbahnen Rinerhorn AG vor dem Problem, dass zwar in Beschneiung investiert werden müsste, aber das Geld aufgrund der Ertragslage fehlt.

Wettbewerbsnachteil für Davos

Die Tatsache, dass bereits in anderen Destinationen die Beschneiung teilweise von den Gemeinden getragen wird, führt laut Yves Bugmann, Finanzchef der Davos Klosters Bergbahnen AG, unweigerlich zu einem Wettbewerbsnachteil für Davos. Jüngstes Beispiel sind die Gemeinden Brigels, Waltensburg und Andiast, die beschlossen haben, mit ihren Bergbahnen eine Gesellschaft für die Finanzierung sowie den Ausbau der Beschneiung zu gründen. (so)

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