Uzner Ortsparteien wollen die Umfahrungsstrasse verlagern
Die Uzner FDP fordert, dass nicht nur Uznach Land für die Gasterstrasse opfern soll.
Andere Gemeinden sollten sich auch beteiligen. Die SVP und CVP unterstützen das.
Die Uzner FDP fordert, dass nicht nur Uznach Land für die Gasterstrasse opfern soll.
Andere Gemeinden sollten sich auch beteiligen. Die SVP und CVP unterstützen das.
Uznach. – Die Forderung der FDP Uznach ist klar: Benken und Kaltbrunn müssten mehr ins Gebet genommen werden. Die Verbindungsstrasse A53 Gaster solle nicht, wie geplant grösstenteils auf Uzner Boden gebaut werden.
So formuliert es der Parteisprecher Marcel Ming auf Anfrage. Zudem verschickte die Uzner FDP gestern eine Medienmitteilung. In der Mitteilung fordert die Partei eine «pragmatische Lösung der Linienführung». Für die Partei bedeutet das, die Strasse darf keine Naturschutzgebiete tangieren und das Uzner Städtli darf auf keinen Fall für den Verkehr gesperrt werden.
Die Verursacher sollen es lösen
Möglich würde dies durch eine andere Linienführung als die vorgeschlagene Variante 19SR. Der Kanton hat diese im September ins Strassenbauprogramm aufgenommen. Laut Parteisprecher Ming sollte die ganze Strasse nun aber «mehr in Richtung Kaltbrunn» verschoben werden. Was auch aus anderen Gründen Sinn mache. «Schliesslich sind Benken und Kaltbrunn die Verursacher des Verkehrsproblems.» Ähnlich sehen es die Uzner SVP und CVP. So kritisiert zum Beispiel der Uzner SVP-Präsident Stefan Rüegg: «Wieso soll der Grossteil der Strasse auf Uzner Boden realisiert werden? Die Umfahrung ist ja für andere.» (pea)
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