Lawinen-Verantwortliche werden ermittelt
Eine Lawine hat am Freitag oberhalb von Celerina eine gesicherte Piste auf rund 20 Metern Breite verschüttet. Tote oder Verletzte wurden keine gefunden. Am gleichen Tag ist in Corviglia Piz Nair bei St. Moritz eine Lawine niedergegangen, die einen Skifahrer verschüttete. Die Polizei klärt nun ab, wer diese Lawinen zu verantworten hat.
Eine Lawine hat am Freitag oberhalb von Celerina eine gesicherte Piste auf rund 20 Metern Breite verschüttet. Tote oder Verletzte wurden keine gefunden. Am gleichen Tag ist in Corviglia Piz Nair bei St. Moritz eine Lawine niedergegangen, die einen Skifahrer verschüttete. Die Polizei klärt nun ab, wer diese Lawinen zu verantworten hat.
Celerina/Chur.– Die Lawine oberhalb von Celerina forderte weder Verletzte noch Tote – im Gegensatz zur Lawine im Skigebiet Corviglia Piz Nair bei St. Moritz. Dort war eine Lawine niedergegangen, die einen Skifahrer verschüttete. Der Mann verstarb im Spital («suedostschweiz.ch» berichtete).
«Egal ob Opfer zu beklagen sind oder nicht – die Kantonspolizei Graubünden nimmt auch dann Ermittlungen auf, wenn ein Lawinenniedergang auf eine gesicherte Piste ohne gravierende Folgen bleibt, so wie es in Celerina der Fall war», erklärte Anita Senti, Sprecherin der Kantonspolizei, auf Anfrage. Dabei gehe es jeweils um die Frage, ob jemand die Lawine, strafrechtlich gesehen, zu verantworten habe. Diese Abklärungen seien noch nicht abgeschlossen. (han)
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