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Komet Ison kommt immer näher

Wieder ist es José de Queiroz von der Sternwarte Mirasteilas in Falera gelungen, Komet Ison durch das Teleskop auf Film zu bannen. Der Himmelskörper wird Ende November seinen sonnennächsten Punkt erreichen.

Komet Ison, beobachtet von Falera aus in der Nacht vom 28. auf den 29. Oktober.

Falera. – José De Queiroz neuste Aufnahmen stammen aus der Nacht vom 28. auf den 29. Oktober. Genau einen Monat später, am 28. November, wird Ison knapp an der Sonnenoberfläche vorbeischiessen. Aktuelle Prognosen rechnen damit, dass der Komet vorher oder nachher zerbricht, wie der Schweizer Verein Astroinfo auf seiner Website news.astromie.info festhält. Geschehe mit Isons Kern vor Erreichen des sonnennächsten Punkt nichts, dürfte er für den Beobachter von der Erde aus «eine Enttäuschung sein».

Mit Fernglas sichtbar

Von dunklen Standorten aus soll der Komet um den 17. November mit einem Fernglas sichtbar sein – allerdings sehr klein und bei störendem Vollmondlicht. Gemäss news.astronomie.info wird der Kometenkern aber spätestens in unmittelbarer Sonnenumgebung vermutlich zerfallen und verdampfen. Dieses Szenario sei abhängig von der Grösse des Kerns: Ist er kleiner als einen Kilometer, ist das Auflösungsszenario wahrscheinlich. (jfp)

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