Gefährliche Abhängkeit der kleinen Bergbahnen
So mies wie es der Pradaschier AG in Churwalden geht, könnte es auch anderen kleinen Bergbahnen gehen. Vor allem wenn sie am finanziellen Tropf einer Gemeinde hängen.
So mies wie es der Pradaschier AG in Churwalden geht, könnte es auch anderen kleinen Bergbahnen gehen. Vor allem wenn sie am finanziellen Tropf einer Gemeinde hängen.
Chur. – Die Pradaschier AG in Churwalden kann ihren Betrieb im Winter nur dann aufnehmen, wenn sie eine neue Trägerschaft, beziehungsweise einen neuen Geldgeber findet. Das wurde kürzlich vom Verwaltungsrat der Bergbahn in einem Aktionärsbrief bekannt gegeben. Grund dafür ist unter anderem die Gemeinde Churwalden, die der Bahn den Geldhahn zudreht.
In einer ähnlichen Situation stecken die Bergbahnen Chur-Dreibündenstein AG. Auch sie werden von der Stadt Chur seit Jahren finanziell unterstützt. Und zwar mit einem bis 2020 befristeten Investitionsbeitrag von 500 000 pro Jahr und einem Betriebsbeitrag von 350 000 Franken.
Churer haben Brambrüesch in der Hand
Noch fliessen diese Gelder. Aber Stadtpräsident Urs Marti schliesst nicht aus, dass in den nächsten Jahren zumindest der Betriebsbeitrag zur Disposition stehen könnte. Das letzte Wort darüber werde aber das Volk haben, sagt er. (mo)
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