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Franz Hohler in der Valle die Lei

Kürzlich hat sich der Autor und Kabartettist Franz Hohler auf dem Grund des entleerten Valle-di-Lei-Stausees auf die Spuren der einstigen Alpwirtschaft in diesem Hochtal begeben.

Südostschweiz
07.05.13 - 14:45 Uhr

Valle di Lei. – Seit dem letzten Herbst war der Stausee Valle di Lei entleert, weil die Kraftwerke Hinterrhein AG Renovierungen und Sanierungen an den Anlagen vorzunehmen hatte. Bei der Entleerung sind die Ruinen der Gebäude der einstigen Alpwirtschaft und Steinmauern wieder zum Vorschein gekommen. Diese Spuren vergangener Zeiten auf dem Seegrund konnten zu Fuss erkundet werden und gaben Anlass zum Nachdenken über das menschliche Wirken in der Natur.

Bald wieder unter Wasser

Franz Hohler, langjähriger Gast im Avers, nutzte die Gelegenheit, um zusammen mit dem Avner Grossrat Robert Heinz den Seeboden und die alten Gebäude zu erkunden. Dabei beeindruckten ihn die Ruinen der Kirche Sant'Anna, die beim Kraftwerkbau gesprengt worden war, und die erstaunlich gut erhaltenen Überreste der einstigen Alpgebäude, berichtet das «Pöschtli», das wegen Auffahrt ausnahmsweise bereits am Mittwoch erscheint.

Wer weiss, ob im nächsten Roman Franz Hohlers nicht plötzlich vom einstigen Älplerleben in der Valle die Lei die Rede ist, und wie dieses der modernen Zeit zu weichen hatte. Zurzeit wird der Stausee wieder gefüllt – und für mindestens die nächsten 50 Jahre sind die Gebädue wieder geflutet. (pö)

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