Fast 200 000 Franken für tiefe GR-Nummern
Die Versteigerung von drei tiefen Autonummern des Kantonsspitals Graubünden für den Kauf eines Baby-Notarztwagens hat alle Erwartungen übertroffen; erzielt wurden 191 944 Franken. Ersteigert wurden die drei Schilder von Remo Stoffel.
Die Versteigerung von drei tiefen Autonummern des Kantonsspitals Graubünden für den Kauf eines Baby-Notarztwagens hat alle Erwartungen übertroffen; erzielt wurden 191 944 Franken. Ersteigert wurden die drei Schilder von Remo Stoffel.
Chur. – Heute um 16 Uhr ging die letzte Auktion der drei tiefen Autokennzeichen aus dem Fahrzeugpark des Kantonsspitals Graubünden zu Ende. 111 111 Franken hat die Autonummer GR 8 eingebracht. So viel Geld wurde noch nie für ein Bündner Kontrollschild bezahlt, der bisherige Rekordpreis lag bei 103 000 Franken für GR 5.
Aber auch die anderen zwei Nummern, welche das Kantonsspital zusammen mit dem Strassenverkehrsamt des Kantons Graubünden und der Medienpartnerin «Südostschweiz» versteigerte, brachten eine schöne Summe ein. Für GR 80 wurden 47 500 Franken und für GR 2000 33 333 Franken geboten.
Nur mit 140 000 Franken gerechnet
Damit hat das Kantonsspital für die Anschaffung einer Säuglings-Ambulanz bereits 191 944 Franken beisammen. «Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Auktion, all unsere Erwartungen wurden übertroffen, wir haben mit etwa 140 000 Franken gerechnet», erklärte Martin Vincenz, der Mediensprecher des Kantonsspitals Graubünden.
Ab 2012 im Einsatz
Der neue, noch zu bauende Baby-Notarztwagen soll ab nächstem Jahr zum Einsatz kommen. Er ist vor allem für Transporte von Neugeborenen aus anderen Bündner Spitälern in die Kinderklinik des Kantonsspitals Graubünden vorlgesehen, aber auch für die Verlegung in andere Schweizer Kinderspitäler.
Remo Stoffel schlägt dreimal zu
Ersteigert wurden die drei Autonummern GR 8, GR 80 und GR 2000 alle vom gleichen Bieter mit dem Kürzel «Stop». «Stop» ist die Firmenbezeichnung für Stoffel Partizipationen AG, eine Gesellschaft des 35-jährigen Bündner Immobilienunternehmers Remo Stoffel. (thg)
Mehr in der «Südostschschweiz» am Sonntag.
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