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Bischof Huonder wird bistumsintern «gemobbt»

Im Bistum Chur hängt der Haussegen schon seit Längerem schief. Und sehr oft sind Indiskretionen der Auslöser für die Probleme, mit denen sich Bischof Vitus Huonder konfrontiert sieht.

Südostschweiz
08.07.12 - 09:00 Uhr

Chur. – Seit seiner Wahl vor gut fünf Jahren steht der Churer Bischof Vitus Huonder unter Dauerkritik – auch bistumsintern. Es gebe immer wieder Indiskretionen, weil ihn gewisse Kreise im Bistum lähmen wollten, sagt Huonder im Interview mit der «Südostschweiz am Sonntag». Auf die Frage, ob er denn im eigenen Bistum gemobbt werde, antwortet der Bischof mit einem klaren «Ja».

Keine Rücktrittsgedanken

Für ihn sei die Richtung, in welche er gehen wolle, aber nach wie vor klar: Treue zum Papst, Treue zur Lehre der katholischen Kirche. Selbstzweifel habe er wegen der anhaltenden Kritik nicht – und auch an Rücktritt denkt der 70-jährige Huonder nicht. (rf)

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