Ammler Hang oberhalb von Weesen rutscht weiter
Der Hangrutsch oberhalb von Weesen muss weiter beobachtet werden. Alle zwei Tage macht ein Geologe Messungen. Die sehr grosse Fläche bewegt sich Zentimeter um Zentimeter. Nur bei sehr hohen Niederschlägen werde es gefährlich.
Der Hangrutsch oberhalb von Weesen muss weiter beobachtet werden. Alle zwei Tage macht ein Geologe Messungen. Die sehr grosse Fläche bewegt sich Zentimeter um Zentimeter. Nur bei sehr hohen Niederschlägen werde es gefährlich.
Amden/Weesen. – Ein grosser Hangrutsch oberhalb von Weesen hält den Kanton und die Gemeinden Amden und Weesen auf Trab. Der Hang «Hasenboden» auf Ammler Gebiet bewegt sich laut dem Geologen David Imper mehrere Zentimeter pro Tag.
Mehrere Risse hatten sich letzte Woche im Hang aufgetan (die «Südostschweiz» berichtete). Eine Alpstrasse und ein Weg waren darum unpassierbar gewesen. Eine Quellwasserzuleitung zur Wasserversorgung Amden ist immer noch unterbrochen, wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Weesen und Amden heisst. Die Trinkwasserversorgung in Amden sei jedoch nicht gefährdet.
Laut dem Geologen Imper sind die Rutschbewegungen «eindeutig messbar». Das Rutschgebiet gibt er als 175 Meter breit und mehrere hundert Meter lang an.
Hoffen auf den Stillstand
Einen grossen Erdrutsch – wie es ihn 1999 südwestlich dieses Hanges gegeben hatte – ist laut dem Geologen derzeit nicht zu erwarten. Wenn der Hang austrockne, werde die Rutschung möglicherweise zum Stillstand kommen.
Schuld am Ganzen ist das Wasser: Grosse Mengen an Schmelzwasser sowie die heftigen Niederschläge Ende letzter Woche könnten das Gleiten des Hanges begünstigt haben. (mal)
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