Reto von Arx: «Es sieht nicht gut aus für Dienstag»
Am Dienstag empfängt der HC Davos die ZSC Lions zu Spiel 3 der Play-off-Viertelfinalserie (2:0 für den ZSC). Während beim HCD ein Comeback wahrscheinlich ist (Gregory Sciaroni), bleibt ein anderer äusserst fraglich: Jener von Reto von Arx.
Am Dienstag empfängt der HC Davos die ZSC Lions zu Spiel 3 der Play-off-Viertelfinalserie (2:0 für den ZSC). Während beim HCD ein Comeback wahrscheinlich ist (Gregory Sciaroni), bleibt ein anderer äusserst fraglich: Jener von Reto von Arx.
Eishockey. – Spielt er oder spielt er nicht? Reto von Arx beschäftigt Anhängerschaft und Mannschaft des HC Davos gleichermassen. Der 35-jährige Stürmer und Leaderfigur des HCD hatte sich in Spiel 1 (2:4) nach einem Slapshot von Teamkollege Beat Forster einen Finger gebrochen («suedostschweiz.ch» berichtete) und fehlte in Spiel 2 (1:6).
Beim Eistraining am Montag war «RvA» zwar in der Eishalle, verzichtete aber auf die Übungen mit der Mannschaft. «Ich bin vor dem Team alleine aufs Eis, aber ohne Puck», sagte von Arx. Sein Fazit für Spiel 3 zuhause am Dienstag: «Es sieht nicht gut aus.»
Von Tag zu Tag
Man spürt es, von Arx würde dem angeschlagenen Team helfen. Seit der Operation am Freitag spüre er zwar Fortschritte. «Zudem kümmert sich Ötzi (Betreuer Klaus Schrempf, die Redaktion) rund um die Uhr um den Finger.» Aber ob es bis Dienstagabend reicht? «Das ist wirklich schwierig zu sagen.» Klar ist für ihn nur eines: «Wenn es nur irgendwie geht, werde ich in die Ausrüstung steigen.»
Er könne nur von Tag zu Tag schauen und hoffen, sagt Reto von Arx. «Am Donnerstag in Spiel 4 könnte es dann vielleicht gehen». Ein kleiner «historischer» Nebeneffekt seines Ausfalls ist, dass Reto von Arx nur noch auf Platz 2 der ewigen Play-off-Spielliste des Schweizer Eishockeys steht. Bis letzten Donnerstag war er gemeinsam mit seinem Bruder Jan von Arx mit jeweils 178 Play-off-Partien ex-aequo auf Rang 1 gestanden. Seit Samstag heissts 179:178 für Jan von Arx. Kein Problem für Reto von Arx: «Jan soll nur führen.»
Sciaroni: «Es war ein Fehler»
Besser sieht es aus für Gregory Sciaroni. Der Tessiner dürfte am Dienstag sein Comeback nach überstandener Hirnerschütterung geben. Diese hatte sich Sciaroni im drittletzten Qualifikationsspiel gegen Ambri-Piotta zugezogen, trainierte aber voll weiter und begann sogar das nächste Spiel eine Woche später gegen Langnau.
«Das war ein Fehler», sagt Sciaroni. «Allerdings dachte ich nach dem Ambri-Spiel, dass das Ganze bloss ein muskuläres Problem im Nackenbereich sei.» Als ihm nach dem Langnau-Match schwindlig war und die Kopfschmerzen nicht mehr aufhörten, war klar: Hirnerschütterung und mindestens eine Woche Pause. (kk)
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