Zweiter Anlauf für die Skigebietsverbindung
Die Verbindung der Skigebiete von Lenzerheide und Arosa geht in eine neue Runde – ohne Einsprachen der Umweltverbände.
Die Verbindung der Skigebiete von Lenzerheide und Arosa geht in eine neue Runde – ohne Einsprachen der Umweltverbände.
Vaz/Obervaz. – Nach dem Nein zur Verbindung der Skigebiete von Arosa und Lenzerheide in Vaz/Obervaz vor drei Jahren kommt das Vorhaben zum zweiten Mal an die Urne. Im Herbst soll in den Gemeinden Vaz/Obervaz und Praden-Tschiertschen über die Planungsgrundlagen für ein überarbeitetes Projekt abgestimmt werden. Die Bündner Umweltorganisationen wollen auf Einsprachen verzichten.
Pläne liegen vor, Finanzierung ist noch offen
Die Richt- und Nutzungspläne werden ab heute während 30 Tagen öffentlich aufgelegt. Zu Einwendungen und Anregungen ist jedermann berechtigt. Nach Abschluss der raumplanerischen Verfahren soll nächstes Jahr das Konzessionsverfahren gestartet werden, in dem auch die Umweltverträglichkeitsprüfung durch den Bund erfolgt.
Noch offen ist die Finanzierung des Vorhabens mit geschätzten Kosten von gegen 25 Millionen Franken. Mit einem Pistennetz von 220 Kilometern entstünde eines der grössten zusammenhängenden Skigebiete der Schweiz. (han)
Mehr in der «Südostschweiz» vom Freitag.
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