In St. Martin sind offenbar Stimmen verloren gegangen
Die Lugnezer Gemeinde St. Martin hat es am Dienstag prominent in die Schlagzeilen gebracht: Alle Stimmenden sollen am Sonntag die Masseneinwanderungsinitiative der SVP angenommen haben. Doch dem sei nicht so, versichert ein Stimmberechtigter.
Die Lugnezer Gemeinde St. Martin hat es am Dienstag prominent in die Schlagzeilen gebracht: Alle Stimmenden sollen am Sonntag die Masseneinwanderungsinitiative der SVP angenommen haben. Doch dem sei nicht so, versichert ein Stimmberechtigter.
St. Martin. – Acht Ja und kein einziges Nein vermeldete die Gemeinde St. Martin am Sonntag der Standeskanzlei für die Initiative gegen die Masseneinwanderung. Zwei Nein-Stimmen sind aber offenbar nicht ausgezählt worden. Er und seine Gattin hätten beide dagegen gestimmt, sagte ein Einwohner von St. Martin der «Südostschweiz» auf Anfrage. Weshalb diese zwei Nein nicht ausgezählt worden seien, wisse er nicht.
Der Gemeindepräsident von St. Martin war zunächst nicht zu erreichen, um die Angelegenheit zu klären. Auffallend ist, dass in der Kleingemeinde bei allen übrigen Abstimmungsvorlagen jeweils 13 gültige Stimmen ausgezählt worden sind. Bei der Initiative gegen die Masseneinwanderung waren es jedoch nur deren acht. (han)
Ein Interview mit Walter Frizzoni, Stellvertreter der Standeskanzlei Graubünden, finden Sie hier.
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