Skiort Livigno muss um Zufahrt bangen
Die Bündner Regierung droht Livigno. Wenn es die Verkehrssicherheit erfordert, will sie die Zufahrt zum italienischen Skiort sperren lassen.
Die Bündner Regierung droht Livigno. Wenn es die Verkehrssicherheit erfordert, will sie die Zufahrt zum italienischen Skiort sperren lassen.
Chur. – Zehn Kilometer lange Rückstaus und Wartezeiten von über drei Stunden waren an Samstagen im letzten Winter vor dem Strassentunnel nach Livigno keine Seltenheit. Nun haben die Münstertaler genug von all dem Verkehr, Lärm und Dreck. Damit ihr Tal nicht wieder von Autokolonnen verstopft wird, haben sie die Bündner Regierung eingeschaltet.
Regierungsrätin Barbara Janom Steiner stärkt den Münstertalern den Rücken. In einem Krisengespräch hat sie Vertretern von Livigno klar gemacht, dass die Bündner Regierung nicht zögern werde, die Zufahrt zum Strassentunnel zu sperren, wenn es die Verkehrssicherheit erfordern sollte.
Vom italienischen Skiort wird erwartet, dass er die Anreise seiner Gäste auf mehrere Wochentage verteilt und nicht wie bis anhin einseitig auf den Samstag ausrichtet. «Auf Schweizer Seite wurde schon viel unternommen, um das Problem zu lösen, jetzt ist Livigno an der Reihe», betont Janom Steiner. (so)
Mehr in der «Südostschweiz» vom Montag.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.