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Impfgegner aus der Region sammeln 3000 Unterschriften

An vorderster Front kämpfen zwei prominente Landwirte aus der Region gegen das geänderte Tierseuchengesetz. Nationalrat Köbi Büchler und der Impf­verweigerer Josef Zahner haben zum Erfolg des Referendums erheblich beigetragen.

Überzeugter Impfgegner – Josef Zahner aus Kaltbrunn will das geänderte Tierseuchengesetz bekämpfen.
Überzeugter Impfgegner – Josef Zahner aus Kaltbrunn will das geänderte Tierseuchengesetz bekämpfen.

Amden. – Monika Selimi aus Amden hat zwölf Arbeitstage geopfert, um Unterschriften gegen das geänderte Tierseuchengesetz zu sammeln. Auch am Mittwoch war sie damit beschäftigt, dem Referendumskomitee im st. gallischen Buchs zu helfen. «Ich bin nicht grundsätzlich gegen Impfungen», sagt Selimi. Sie wolle sich aber dafür einsetzen, dass es bei Tier und Mensch keine Zwangsimpfungen gebe.

An vorderster Front kämpfen einzelne Landwirte gegen das im März vom Nationalrat geänderte Tierseuchengesetz. Die Gesetzesänderung soll die Führung bei Prävention und Bekämpfung von Tierseuchen neu dem Bund in die Hand geben. Bisher war dies vorwiegend Sache der Kantone.

Impfgegner wie Selimi betrachten das Gesetz als eine verkappte Einführung der Zwangsimpfung von Tieren. Heute werden sie in Bern das Referendum einreichen. Auch Selimi wird auf dem Bundesplatz beim offiziellen Übergabeakt dabei sein.

Mobilmachung in der Region

Nur ein einziger Nationalrat hat gegen das Tierseuchengesetz gestimmt. Trotzdem ist das Referendum zustande gekommen. Dazu beigetragen haben der Landwirt und Impfgegner Josef Zahner aus Kaltbrunn und Nationalrat Jakob Büchler. Beide sind im fünfköpfigen Referendumskomitee. (mal)

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