Firmen sollen keine Kirchensteuer zahlen

Die Jungfreisinnige Partei Graubünden hat heute Vormittag ihre kantonale Initiative «Weniger Steuern fürs Gewerbe» präsentiert. Damit möchte sie juristische Personen von der Kirchensteuer befreien.

Giancarlo Weingart (links) und Martin Blumenthal von den Jungfreisinnigen Graubünden.

Bild: Yanik Bürk

Chur. – An der heutigen Medienorientierung in Chur haben die Jungfreisinnigen Graubünden den Sammelstart für ihre neue kantonale Initiative bekannt gegeben. Mit dem Volksbegehren «Weniger Steuern fürs Gewerbe» (Kirchensteuerinitiative) soll für die Unternehmen künftig Schluss sein mit der obligatorischen Abgabe der Kirchensteuer.

Rund zehn Millionen Franken jährlich

Wie die Jungpartei erklärte, haben die Firmen im Gegensatz zu Privatpersonen nicht die Möglichkeit, darüber zu entscheiden, ob sie die Kirchensteuer zahlen wollen oder nicht. Somit fehle den Unternehmen dieses Geld – rund zehn Millionen Franken jährlich. (daf)

Mehr in der «Südostschweiz» vom Samstag.

  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 26.08.2011, 17:50 Uhr
  • Webcode: 1249463

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