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Die Fremdspracheninitiative ist lanciert

Am Dienstag hat ein breit abgestütztes Komitee in Chur die Volksinitiative «Nur eine Fremdsprache in der Primarschule» lanciert. Das vom Klosterser Primarlehrer Jöri Luzi angeführte Komitee ist zuversichtlich, die nötigen 3000 Unterschriften innert weniger Wochen zusammenzubringen.

Südostschweiz
07.05.13 - 14:50 Uhr

Das Gesetz für die Volksschulen des Kantons Graubünden sei so abzuändern und auszugestalten, dass in der Primarschule für den Fremdsprachenunterricht im ganzen Kanton folgende Regel gilt: «In der Primarschule ist nur eine Fremdsprache obligatorisch, je nach Sprachregion ist dies Deutsch oder Englisch.» Das fordert die am Dienstag in Chur lancierte Fremdspracheninitiative.

Wirtschaftsverbände mit im Boot

Auslöser des Volksbegehrens war die Sprachendebatte des Grossen Rates vom März 2012 zur Totalrevision des kantonalen Schulgesetzes. Damals hatte das Parlament beschlossen, bei zwei obligatorischen Fremdsprachen auf der Primarstufe zu bleiben. Dagegen stemmt sich nun ein prominent besetztes Komitee. Darin vertreten sind etwa Jürg Michel, der Direktor des Bündner Gewerbeverbandes, und Andreas Wieland, CEO der Hamilton Bonaduz AG. Weiter kämpfen Christian Aliesch, Rektor der Wirtschaftsschule KV Chur und Urs Kalberer, Bildungsexperte aus Malans, sowie je ein BDP-, CVP-, FDP- und SVP-Grossrat für die Initiative. (so)

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