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Auch Graubünden profitiert von «Fabi»

Die Vorlage zur Finanzierung und zum Ausbau der Bahninfrastruktur («Fabi»), über welche am 9. Februar 2014 abgestimmt wird, sichert die Zukunft des öffentlichen Verkehrs und die leistungsfähige Anbindung Graubündens an die restliche Schweiz. Dies betonten der Bündner Regierungspräsident Mario Cavigelli, Ständerat Stefan Engler sowie RhB-Direktor Hans Amacker anlässlich einer Medienorientierung.

Südostschweiz
28.01.14 - 15:16 Uhr

Chur. – «Während das Angebot des Personenverkehrs in den letzten zwei Jahrzehnten um rund 40 Prozent zunahm, stieg die Nutzung um 60 Prozent. Inzwischen sind täglich mehr als 1,2 Millionen Reisende mit der Bahn unterwegs. Täglich werden 260 000 Tonnen Güter mit der Bahn transportiert», sagte Ständerat und RhB-Verwaltungsratspräsident Stefan Engler am Dienstag an einer Medienkonferenz. Prognosen.

Die Vorlage «Fabi» umfasst Projekte in allen Regionen der Schweiz und sieht einen schrittweisen Ausbau der Bahninfrastruktur vor, geplant über das Strategische Entwicklungsprogramm «Step». «Mit dem ersten Ausbauschritt profitiert Graubünden vom Kapazitätsausbau auf den Strecken Zürich–Chur und St. Gallen–Chur», sagte Regierungspräsident Mario Cavigelli.

2018 mit neuem Rollmaterial

«Fabi» sichere langfristig den Substanzerhalt und Erweiterungen der RhB und ermögliche wichtige Ausbauschritte zur Qualitätssteigerung und Verbesserung der Fahrplanstabilität sowie der Umsetzung des Angebotsausbaus Retica 30, sagte RhB-Direktor Hans Amacker.

«Die RhB nimmt die Verbindungen aus dem Kapazitätsausbau auf den Strecken Zürich–Chur (Halbstundentakt Fernverkehr Zürich–Chur) und St. Gallen–Chur (Taktverdichtungen St. Gallen – Chur) ab und verdichtet ihr Angebot nach Davos und St. Moritz, so Amacker. Ab Sommer 2014 mit bestehendem Rollmaterial zum partiellen Halbstundentakt, nachfolgend 2018 mit neuem Rollmaterial bis hin zu einem möglichen integralen Halbstundentakt.

Dies bedingt den Bau von Kreuzungsstellen und Doppelspurabschnitten hauptsächlich im Prättigau und im Engadin, welche in den Projekten von «Step» enthalten sind. (so)

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