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Armee baut die Kaserne um und bleibt in Chur

Rückschlag für das Churer See-Projekt: Die Armee will 35 Millionen Franken in den Waffenplatz investieren – und denkt nicht an einen Abzug.

Südostschweiz
30.10.10 - 09:00 Uhr

Chur. – Die Schweizer Armee plant eine umfassende Sanierung der Churer Kaserne und will dafür im Jahr 2015 35 Millionen Franken bereitstellen. Das wurde gestern am Behördentag der Verbandsausbildung (VBA) Infanterie 12 in Chur bekannt gegeben.

Nicht mehr Schiesslärm

Wie der zuständige Waffenplatzkommandant, Oberst im Generalstab Peter Baumgartner, weiter erklärte, kommt es ab dem nächsten Jahr zudem zu einer höheren Belegung des Waffenplatzes als bisher. Diese steht im Zusammenhang mit der Neuordnung der militärischen Ausbildungsplätze. Der Schiesslärm soll gemäss seinen Angaben dadurch aber kaum zunehmen.

Die Militärs stellten erneut klar, dass ein Abzug besonders vor diesem Hintergrund kein Thema sei. Chur sei «der beste Infanterie-Waffenplatz in der ganzen Schweiz», sagte Baumgartner. Damit dürfte die Realisierung der Wasserlandschaft des Churer Seevereins auf dem Rossboden in weite Ferne gerückt sein. (mo)

Mehr in der «Südostschweiz» von heute.

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