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Flugplatz Samedan ist sanierungsbedürftig

Für 22 Millionen soll der Flugplatz Samedan im Oberengadin erneuert werden. Ziel ist, einen nachhaltigen Flugplatz zu haben, der zukünftigen Generationen einen Mehrwert bringt. Eine Informationsveranstaltung zu diesem Projekt stiess kaum auf Interesse.

Der Flugplatz Samedan im Oberengadin. Bild Oliver Seifried

Als eine der ganz wenigen Tourismusdestinationen in den Alpen verfügt das Engadin über einen eigenen Flughafen und ist somit auch über den Luftweg erreichbar. Damit das auch in Zukunft der Fall sein wird, muss der Flugplatz Samedan weiterentwickelt werden. Zu diesem Projekt gab es am Montagabend eine öffentliche Informationsveranstaltung. RSO-Reporterin Nadja Simmen war vor Ort und berichtet, was geplant ist.

 

Der Flugplatz soll nachhaltig sein und für zukünftige Generationen Mehrwert bringen. Das ist das Ziel der Erneuerung. Bis 2021 soll das Projekt umgesetzt werden. Im ersten Schritt gehe es aber nur um die Sicherung der Infrastruktur, nicht um einen Ausbau, betont Daniel Peter. Er ist Geschäftsstellenleiter von INFRA. Dieses Unternehmen ist für die Infrastruktur des Flugplatzes zuständig.

Leichte Verspätung

Auflagen vom Bund zwingen die INFRA, eine Modernisierung des Betriebs vorzunehmen und dazu braucht es auch einen Verpflichtungskredit von 8,5 Millionen Franken vonseiten der Kreisgemeinden. Das Parlament des Oberengadins gab aber noch nicht grünes Licht. Bei der Sitzung Mitte Dezember hatten viele Kreisräte offene Fragen zum Projekt, weshalb die Botschaft zum Flugplatz nun überarbeitet wird. Somit kann die Abstimmung über den Verpflichtungskredit nicht wie geplant am 12. Februar stattfinden. In der zweiten Hälte dieses Monats gibt es eine weitere Sitzung des Parlaments. Im Gespräch mit RSO-Reporterin Nadja Simmen nimmt der Geschäftsstellenleiter von INFRA, Daniel Peter, Stellung zur Verspätung des Projekts:

 

Wenig Interesse an Infoveranstaltung

Rund 50 Personen erschienen zur Informationsveranstaltung über den Flugplatz Samedan. Die meisten Anwesenden waren Gemeindepolitiker. Die interessierten Bürger konnten laut RSO-Reporterin Nadja Simmen an einer Hand abgezählt werden. Als Gründe dafür wurden die Grippewelle und mangelndes Interesse angegeben.

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Roland Gadient

Di 10.01.2017 - 15:48

Nun merkt man es auch im noblen Engadin, richtig festgestellt der Flugplatz ist zu sanieren, aber noch mehr die zuständigen selbsternannten Institutionen, denn mit diesem Betrag von 22 Millionen wird nichts gescheites gemacht sondern nur Geld verlocht wie üblich im Kanton Graubünden, hier vergibt man sich eine einmalige Change diesen Flugplatz dem zuzuführen was diese Region und Davos für die weitere Entwicklung und Zukunft braucht, aber nicht so, es sind wieder die gleichen Leute am Ruder, wie bei Olympikus, viel Glück.

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