×

Eine Rodelbahn für die Surselva?

Wie soll die Strategie von Obersaxen Mundaun, Lumnezia und Ilanz künftig aussehen? Wie wird man unter anderem für Gäste im Winter und im Sommer attraktiver? Damit hat sich eine Arbeitsgruppe ein Jahr lang befasst und die Ergebnisse nun präsentiert.

Südostschweiz
01.12.16 - 22:00 Uhr
Politik

Mit einer dezidierten Vorwärtsstrategie gehen die drei Gemeinden Obersaxen Mundaun, Lumnezia und Ilanz/Glion und die Bergbahnen Obersaxen Mundaun in die touristische Zukunft. Geplant sind im Gebiet Mundaun laut Ernst Sax, dem Gemeindepräsidenten von Obersaxen Mundaun, Investitionen von total 52 Millionen Franken.

Skigebietsausbau

Ein Projekt, das den Tourismus ankurbeln soll, ist der Ausbau der Skigebietsachse Misanenga/Stein. Die Umsetzung könnte bereits kommenden Sommer in Angriff genommen werden, wie die Verantwortlichen in einer Mitteilung schreiben. Kostenpunkt: circa 18,5 Millionen Franken. Eine weiteres Grossprojekt könnte die Erschliessung der Alp Nova/Um Su sein. Auch dies würde das Skigebiet attraktiver machen, ist die Projektgruppe überzeugt. Kostenpunkt für dieses Projekt: rund 17 Millionen Franken.

Um die Schneesicherheit auf dem Piz Mundaun sicherzustellen soll die Erweiterung der Beschneiung geprüft werden. Der Masterplan sieht zudem die permanente Einrichtung von Triangingspisten für die lokalen Skiclubs und die Talentklassen vor.

Auch der Sommer im Fokus

Nebst dem Winterprogramm soll auch das Sommerangebot attraktiver werden. Die Verantwortlichen wollen deshalb an drei verschiedenen Standorten die Machbarkeit einer Rodelbahn prüfen, die Erstellung eines Kletterturms und eine Tubingbahn für Kinder. Beim Letzteren handelt es sich um eine Art Rutschbahn auf Reifen.

Dazu kommen Pläne, dass aus dem Gipfelwanderweg vom Bündner Rigi zum Stein ein Erlebnis- und/oder Themenweg gemacht wird. Und auch die Biker sollen auf ihre Kosten kommen. Der Masterplan sieht ein Angebot für sie vor. Weitere Details zu diesem Vorhaben gibt es aber noch nicht.

Und wer soll das alles bezahlen? Geht es nach der Arbeitsgruppe, soll eine Gesellschaft gegründet werden, welche durch die beteiligten Gemeinden und die Bergbahnen getragen wird. Bei einer Informationsveranstaltung am Donnerstagabend seien die Projekte bei der Bevölkerung bereits auf grosses Interesse gestossen, heisst es abschliessend.

Kommentieren
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Könnte euch auch interessieren
Mehr zu Politik MEHR