Kommt der Windpark doch?
Vor mehr als drei Jahren ist das geplante Windparkprojekt beim Vorabgletscher in der Versenkung verschwunden. Nun ist es wieder aktuell, wie der heutige Bericht des «Bündner Tagblatts» zeigt.
Vor mehr als drei Jahren ist das geplante Windparkprojekt beim Vorabgletscher in der Versenkung verschwunden. Nun ist es wieder aktuell, wie der heutige Bericht des «Bündner Tagblatts» zeigt.
Ursprünglich wurden oberhalb von Laax, auf dem Vorabgletscher, sechs Turbinen mit einer Höhe von je maximal 125 Metern geprüft. Dadurch hätten rund 5000 Haushalte mit Energie versorgt werden sollen. Doch die BKW zog sich aus finanziellen Gründen zurück und damit wurde es still um das Windprojekt.
Der technische Leiter der Weissen Arena Gruppe, Vitus Walder, hat in seiner Diplomarbeit nun einen komplett neuen Ansatz für den Windpark ausgearbeitet, wie das «Bündner Tagblatt» schreibt. «Wir wollen die Energie, die wir im Gebiet produzieren, primär auch selber brauchen», erklärte er der Zeitung.
Damit soll der Windstrom also nicht mehr ins Netz eingespeist werden, sondern direkt für die Bergbahnen verwendet werden. Zudem sollen neu nur noch vier Windturbinen aufgestellt werden. Diese wären zudem auch mit rund 50 Metern Höhe deutlich kleiner, als beim ursprünglichen Projekt.
Glarner müssen entscheiden
Da die Windräder auf der Geländekante beim Vorabgletscher zu stehen kämen, muss der Kanton Glarus darüber entscheiden. Alle Anlagen wären damit nämlich auf Glarner Gebiet. Für die Umsetzung des Projekts brauche es deshalb eine Richtplanänderung. Dies habe man in Glarus bereits angemeldet, heisst es aus Laax. (so)
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