Rumantsch-Grischun- Befürworter enttäuscht
Der am Donnerstag kommunizierte Entscheid der Bündner Regierung, Rumantsch Grischun in den idiomatisch geführten Schulen erst auf der Oberstufe einzuführen, stösst bei den Rumantsch-Grischun-Befürwortern auf harsche Kritik.
Der am Donnerstag kommunizierte Entscheid der Bündner Regierung, Rumantsch Grischun in den idiomatisch geführten Schulen erst auf der Oberstufe einzuführen, stösst bei den Rumantsch-Grischun-Befürwortern auf harsche Kritik.
Enttäuscht über den Beschluss der Regierung zeigte sich auf Anfrage der Sprachwissenschaftler Gian Peder Gregori, der gleichzeitig als Sprecher des im Jahre 2012 von rund 1300 Personen unterzeichneten Manifestes Pro Rumantsch fungiert. «Der Entscheid ist mutlos, er schadet dem Romanischen insgesamt», sagte Gregori. Dabei verwies er auf ein aktuelles Beispiel. «Die diese Woche kommunizierte Einstellung der romanischen Ausgabe des Jugend-Magazins «Spick» zeigt, wohin wir kommen, wenn Rumantsch Grischun nicht passiv gelernt wird.» So habe der Verleger das Magazin unter anderem darum eingestellt, weil es zu kostenintensiv sei, eine Zeitschrift in fünf Varianten herauszugeben. (dea)
Die Reaktionen im Detail
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