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Suche nach weiteren möglichen Standorten läuft

Für den 381 Meter hohen und rund 300 Millionen teuren Turm, des Immobilienunternehmers Remo Stoffel, in Vals, werden weitere mögliche Standorte eruiert.

Der geplante 381 Meter hohe Turm in Vals. Pressebild

Wie Recherchen des Regionaljournals Graubünden zeigen, wird in Vals offenbar auch nach anderen Orten für den Bau des höchsten Wolkenkratzers Europas gesucht. Bisher wurde der Standort direkt neben der weltberühmten Therme Vals angepeilt. Der Standort neben der Therme wäre perfekt. Allerdings gibt es diesbezüglich Bedenken. Unter anderem von Seiten des Getränkeherstellers Coca-Cola. Das Unternehmen besitzt die «Valser Mineralquellen AG» und befürchtet eine Gefährung der Wasservorkomnisse, die rund 40 Meter unter dem vorgesehenen Grundstück durchfliessen und unter hohem Druck stehen.

Vor rund zwei Jahren stellte Remo Stoffel das Projekt vor. Seither ist es um das Projekt ruhig geworden. Bereits Anfang September hat die «Südostschweiz» über Gerüchte berichtet, die eine Umplatzierung des Turmes nahelegten. Damals wollte sich Remo Stoffel den Fragen nicht stellen.

Ende November fand dann ein Treffen zwischen dem Team rund um den Immobilienunternehmer und Verantwortlichen des Kantones statt. Bei dem Gespräch sollte geklärt werden, auf was geachtet werden müsste, wenn der Turm nun doch an einem anderen Standort platziert werden würde. Auch mit der Gemeinde Vals selbst fanden Gespräche diesbezüglich statt.

Aus beiden Gesprächen gingen keine genauen Standorte hervor. Lediglich, dass ein Standort unterhalb des Dorfes, talabwärts, gesucht wird. Dennoch wollte Remo Stoffel auch heute keine Stellung beziehen. Über seinen Sprecher, Peter Hartmeier, liess er verlauten, dass verhandelt werde und Gespräche stattfinden, wie es beim Regionaljournal heisst. Sobald diese Gespräche beendet sind, werde man ausführlich informieren. Zu einem früheren Zeitpunkt hatte Remo Stoffel gegenüber Radio Rumantsch erklärt, eine solche Information werde es wohl Ende März geben.

Recherchen des Regionaljournals zeigen, dass allerdings auch die Situation unterhalb des Dorfes kritisch sei. Die Hänge sind steil und liegen teilweise sogar in der roten Gefahrenzone. Deshalb gilt dort ein absolutes Bauverbot. (gej)

 

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Wolfgang Reuss

Di 14.03.2017 - 13:52

Es wurde von Kommentatoren zwar geschrieben, dass man die Kosten höher einschätze, aber selbst wenn das wie in diesem Artikel beschrieben "rund 300 Millionen Franken" wären für den 381 Meter hohen Turm, so wären das immerhin pro Höhenmeter etwa 790'000 Franken für die hochgestapelten Wohngefässe, zudem verbrauchen Hochhäuser mehr Energie weil mehr Schwerkraft" überwunden werden muss, was wohl jeder Bergwanderer bestätigen könnte.
Also ich finde man könnte auch ökonomischer und gesundheitsbewusster wohnen.

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