Dem Berg eine Perspektive verpassen
Seit dem Überraschungscoup vor zwei Jahren, als eine Gruppe Schweizer Privatinvestoren die bis dahin von der Davos Klosters Bergbahnen AG geführte Klosterser Madrisabahn übernommen hatte, ist einiges in Gang gekommen auf dem Familienberg bei Klosters.
Aktuell präsentiert sich die Region Saaser Alp bei der Bergstation der Madrisabahn als Grossbaustelle. Beim Bau der neuen kinder- und behindertengerechten Sechser-Sesselbahn Schaffürggli liege man im Zeitplan, erklärt Verwaltungsratspräsident Roger Kunz. Die Kosten belaufen sich auf rund elf Millionen Franken, wobei man durch ein Namens-Sponsoring für die 99 Sessel von jeweils 10 000 Franken gut eine Million Franken erzielt habe. Mit dem Bau des neuen Selbstbedienungsrestaurants, das an die Bergstation angedockt wird und total 600 Plätze besitzt, liege man wegen des schlechten Wetters etwa drei Wochen hinter Termin zurück. Das soll durch Schichtbetrieb wettgemacht werden. Die dafür nötigen Bewilligungsverfahren wurden laut Kunz eingeleitet. In das Restaurant werden neun Millionen Franken investiert. Hinzu kommen weiter dreieinhalb Millionen Franken für die Erweiterung der Beschneiungsanlagen der Standard- und FIS-Piste. (so)
Welche Gäste angesprochen werden sollen und wie der Verwaltungsrat das Ski- und Wandergebiet Madrisa sonst noch vorwärtsbringen möchte, erfahrt ihr in der «Südostschweiz» vom Montag.
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