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Rettung für die «grosse Mauer» von Ampervreila

Rund 500 Meter lang ist die einst von unzähligen Händen aufgeschichtete Trockenmauer beim Alpstafel von Ampervreila in Vals. Seit 2014 wird der landschaftsprägende Teil davon saniert.

Südostschweiz
27.08.15 - 18:29 Uhr
Ereignisse

Einst bauten sie die Eigentümer der Parzellen, die an das Alpgebiet von Ampervreila angrenzen: die Mattmauer, die das gemähte Wiesland von der Sömmerungsweide trennt. Vom Waldrand bergwärts und danach längs unterhalb des Alpstafels erstreckt sich das Bauwerk über einen halben Kilometer. Nach einem Pilotprojekt von 2004 bis 2006 hat die Alpgenossenschaft letzten Sommer mit der Sanierung der teilweise eingestürzten Trockenmauer begonnen: Sie wird in traditioneller Bauweise wiederhergestellt oder vom Fundament auf neu errichtet, je nach Erhaltungszustand des Abschnitts. So soll zumindest der landschaftsprägende Teil der Mauer letztlich wieder in alter Pracht dastehen und das Gebäude-Ensemble von Ampervreila komplettieren. (jfp)

Mehr in der «Südostschweiz» vom Freitag.

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