Ein Skandal- und Kultbuch wird neu aufgelegt
Es war 1975, als ein Buch wie eine Bombe in der katholischen Surselva einschlug: «Gion Barlac» von Theo Candinas. Die Chasa Editura Rumantscha bringt es nun neu heraus – zweisprachig und auch als Hörbuch.
Es war 1975, als ein Buch wie eine Bombe in der katholischen Surselva einschlug: «Gion Barlac» von Theo Candinas. Die Chasa Editura Rumantscha bringt es nun neu heraus – zweisprachig und auch als Hörbuch.
Chur/Sumvitg. – Als «Historias da Gion Barlac» vor 37 Jahren erschien, hatte die Surselva ihren ersten literarischen Skandal. Autor Theo Candinas brach mit seinen unverblümt erzählten Episoden aus dem Leben eines gut dreissigjährigen Katholiken gleich mehrere Tabus – gesellschaftliche und religiöse gleichermassen. Das Buch löste Proteste und Entrüstung aus, sorgte aber auch für nationales Medienecho. Und es wurde bis heute in ein halbes Dutzend andere Sprachen übersetzt.
Sozusagen ein «Gion-Barlac-Gesamtpaket» für romanische und deutsche Leser liefert nun die Chasa Editura Rumantscha. Sie gibt das Hauptwerk Candinas’ einerseits in einer zweisprachigen Fassung neu heraus, basierend auf einer Übertragung durch den Autor selbst. Anderseits kommt auch ein Hörbuch auf den Markt: Auf je drei CDs lesen David Flepp (romanisch) und Gian Rupf (deutsch) die Barlac-Episoden vor. (jfp)
Zur rätoromanischen Hörprobe gehts hier. Zur deutschen Hörprobe gehts hier.
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