SRF-Landfrauenküche in Braunwald: Warum Margrit bei den Saftplätzli ins Grübeln kommt
Margrit Streiffs Gäste können schon vor dem Essen einen Blick aufs Menü werfen. Dafür müssen sie im Esszimmer nur an die Wand schauen: Dort hängen die Topflappen, auf die die Braunwalderin ihre Gänge gestickt hat. Die Idee passt zu Streiff, die seit ihrer Kindheit gerne näht. Dass sie überhaupt bei «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» mitmacht, verdankt sie ihrer Tochter: Sie hat ihre Mutter für die Sendung angemeldet.
Was auf der Alp entsteht, kommt in Braunwald auf den Tisch
Zur Alp der Familie gehört seit 2009 eine Käserei. Dort verarbeitet Streiff die Milch der eigenen Kühe zu Käse, Butter und Rahm. Für das Essen verwendet sie alle drei: Braunwalder Chäs steckt im Käse-Schinken-Krapfen zur Vorspeise, Alpbutter kommt in den Blätterteig und ins Glarnerbeggäli, und aus dem Alprahm macht sie ein Heidelbeerparfait.
Ausgerechnet beim Hauptgang muss Streiff improvisieren. Für die Saftplätzli nimmt sie Fleisch vom eigenen Kalb, das den Sommer mit den Kühen auf der Weide verbracht hat. Laut SRF ist sie deshalb unsicher, wie lange sie das Fleisch schmoren lassen soll. Ob die Plätzli so zart werden wie erhofft, zeigt die Folge.
Wann läuft die «Landfrauenküche» aus Braunwald?
SRF 1 zeigt die zweite Folge am Freitag, 6. November 2026, um 20.05 Uhr. Wer das Menü nachkochen möchte, findet die Rezepte bereits bei SRF: , und .