SRF bi de Lüt: Hüttenpaar in Graubünden bleiben nur 24 Stunden für den Neustart
Nach fünf Sommer- und fünf Wintersaisons auf der Medelserhütte beginnt für Verena Kuhle und Jochen Schirmann ein neues Kapitel. Das Hüttenpaar wechselt auf die Terrihütte in der Greina-Ebene in Graubünden. SRF begleitet den Neustart in der neuen Staffel von «SRF bi de Lüt – Hüttengeschichten».
1,5 Tonnen Material müssen auf die Terrihütte
Achtung, Spoiler: Ab hier werden Informationen über die erste Folge genannt.
Bereits die Ankunft wird zur körperlichen Herausforderung. Rund 1,5 Tonnen Material müssen Verena und Jochen unter das Dach bringen. Helfer sind zu diesem Zeitpunkt nicht vor Ort – das Paar muss die Ware zunächst selbst verstauen.
Eine kleine Überraschung wartet trotzdem auf die neuen Hüttenwarte: Ihre Vorgänger haben ihnen zur Begrüssung Wein und eine Nachricht hinterlassen.
Der Wechsel hat für das Paar auch wirtschaftliche Gründe. Jochen erklärt in der Sendung, dass auf der bisherigen Medelserhütte in einem guten Sommer und Winter maximal rund 3000 Übernachtungen möglich gewesen seien. Für zwei Personen sei das finanziell auf Dauer zu wenig gewesen, wenn daneben beispielsweise noch Ferien möglich sein sollen.
Die Baustelle macht Verena und Jochen keine Angst
Dass die Terrihütte gleichzeitig umgebaut wird, klingt zunächst nach dem grössten Problem. Für Verena und Jochen ist ausgerechnet das jedoch nicht der entscheidende Punkt.
Das hat auch mit ihrem beruflichen Hintergrund zu tun: Jochen ist selbst Bauleiter, Verena Architektin. Entsprechend zuversichtlich verfolgen sie die Arbeiten auf der Hütte. Die Terrihütte wurde während des Projekts umfassend saniert.
